Beschreibung

Traumatische Ereignisse sind überwältigende Erschütterungen, die in einem Menschen extremen Stress, Gefühle der Hilflosigkeit oder des Entsetzens erzeugen, wie z.B. Unfälle, Katastrophen, Überfälle, Gewalterleben.

Die hierdurch im Menschen hervorgerufene Angst- und Stressspannung kann bei den Betroffenen wieder von alleine abklingen.

Entstehung

Wenn die erhöhte Stressspannung aber über längere Zeit bestehen bleibt und die Erlebnisse nicht adäquat verarbeiten werden, kann es zu einer anschließenden Erkrankung kommen.

Als mögliche Folge traumatischen Erlebens kann eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTSB) entstehen.

Häufigkeit

Die ungefähre Häufigkeit einer sich dem Trauma anschließenden Erkrankung hängst von der Art der Traumatisierung ab:

Etwa 50% der Opfer von Vergewaltigungen erleiden anschließend eine PTBS, 25% nach anderen Gewaltverbrechen,  20% bei Kriegsopfern und 15% bei Verkehrsunfallopfer, 15% bei schweren Organerkrankungen (Herzinfarkt, Malignome). Circa 2-7% der Menschen erkranken in ihrem Leben an einer Posttraumatischen Belastungsstörung, doppelt so viele Frauen wie Männer.