Ein Burnout-Syndrom  (Ausgebranntsein) ist ein körperlich, emotionaler und geistiger Erschöpfungszustand mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Bisher kaum erforscht wird Burnout noch nicht als eigene Krankheit anerkannt. Es gibt nur wenige Untersuchungen zur Häufigkeit der Erkrankung. Schätzungen liegen bei 10 % aller Beschäftigten. Sehr viel höher liegt vermutlicher der Anteil der Betroffenen in den Sozialen Berufen.

Die Entwicklung eines Burnout-Syndroms geht oft mit übersteigertem Engagement für Ziele, erhöhten Leistungsansprüchen an sich selbst und oder überfordernden Leistungsanforderungen von Aussen einher.

Meist wird aus unterschiedlichen Gründen über einen längeren Zeitraum  mehr als maximale Leistung erbracht, Grenzen werden nicht eingehalten, bis selbst die bei Krisen bereitgestellten Energiereserven und Kräfte aufgebraucht wurden und das System nur noch auf Minimalenergie läuft.

Nicht jeder Stress führt zu einem Burn-out.

Stress bezeichnet eine psychische und physiche Reaktion, die sowohl zur Bewältigung besonderer Anforderungen befähigt, als auch zur körperlichen und geistigen Belastung beitragen kann.

Laut TK Stressstudie 2016 fühlen sich 61% der Deutschen gestresst. Situationen die Stress auslösen tragen jedoch unter Umständen zur Gesundheit bei. Bei Stress durch akute kurzfristige Belastungen werden Hormone ausgeschüttet, die leistungsfähiger, wacher, konzentrierter und fokussierter machen. Man wird weniger schnell und schwer krank. Vermutlicht werden Schutzmechanismen des Körpers wachgerüttelt, die Menschen mit niedrigen Belastungen nicht zur Verfügung stehen. Bei einem hoher Stresspegel nimmt das Risiko zu Erkranken hauptsächlich dann zu wenn man überzeugt davon ist, dass Stress die Gesundheit gefährdet. Stressreaktionen im Sinne von Herausforderungen sind gesünder wenn man die eigene Anspannung als leistungssteigende Aktivierung bewertet statt als Angst.