Berlin 3

Wann ist man psychisch/seelisch krank?

Hoher Leidensdruck weist auf eine seelische Erkrankung hin. Die Psyche des Menschen befindet sich oft nur in einem fragilen Gleichgewicht und kann leicht einstürzen.

Was ist eine psychische Störung?

Psychische Störungen sind oft extreme Ausprägungen normalen Erlebens oder Temperamentes.

Was bei gesunden Menschen Schüchternheit ist, wird bei stärkerer Ausprägung eine soziale Phobie. Phasen von Stimmungstief und Erschöpfung bei entsprechenden Anlässen sind normal, während ständige Niedergeschlagenheit und Antriebslosigkeit ein Hinweis auf Depressionen sein können. Trauer um den Verlust eines geliebten Menschen empfindet jeder, wenn die Trauer zu lange dauert ist therapeutische Hilfe angeraten.

Die Art der Störung, die psychische Erkrankung wird mit Hilfe eines international gebräuchlichen Klassifikationssystems (z.B. ICD-10) anhand ihrer Symptome diagnostiziert. Jeder Erkrankung ist eine Diagnose zugeordnet.

Wodurch wird man psychisch krank?

Selten lässt sich eine Ursache benennen. Meistens kommen mehrere Faktoren (multifaktorielle Genese) zusammen wenn jemand psychisch erkrankt.

„Belastungen, Streß, Schicksalsschläge, Lebenskrisen, zerrüttete Famlienverhältnisse, Anfälligkeit/Vulnerabilität, Persönlichkeitsmerkmale, genetische Vorprägung, körperliche Erkrankungen…“